Wenn die Natur die Regeln ändert: Lieferketten neu denken

Ausgewähltes Thema: „Naturkatastrophen: Auswirkungen auf globale Lieferketten“. Begleiten Sie uns durch Fakten, echte Geschichten und umsetzbare Ideen, wie Unternehmen Schocks abfedern und sogar gestärkt aus Krisen hervorgehen. Abonnieren Sie unseren Blog, teilen Sie Ihre Erfahrungen und werden Sie Teil einer lernenden Community.

Verwundbarkeit verstehen: Warum eine Welle die ganze Welt erreicht

Wenn ein Hafen stillsteht

Ein Taifun, der einen Schlüsselhafen lahmlegt, verschiebt Schiffsanläufe, blockiert Container und verzögert Zollabfertigungen. Die Auswirkungen rollen wie Dominosteine durch Fabriken, Händler und schließlich zu den Haushalten.

Das Bullwhip-Phänomen nach dem Schock

Kleine Nachfragesprünge werden in Krisen zu übersteigerten Bestellungen, dann zu Überbeständen. Transparente Datenflüsse und abgestimmte Planung mindern diesen Peitscheneffekt erheblich, bevor er die Marge zerreibt.

Single Sourcing versus Resilienz

Eine einzige Quelle spart Kosten – bis ein Erdbeben sie ausschaltet. Multisourcing, duale Tools und vertragliche Redundanzen schaffen Puffer, ohne die Effizienz völlig aufzugeben. Wie balancieren Sie?

Fallbeispiel Japan 2011: Erdbeben, Tsunami und die Lektion der Mikrochips

Renesas-Linien standen, OEMs suchten verzweifelt Ersatz. Sekundenkleine Chips fehlten, Wochenlang rollten keine Fahrzeuge. Risikomapping bis auf Tier-2 und Tier-3 hätte Engpässe früh sichtbar gemacht.

Fallbeispiel Japan 2011: Erdbeben, Tsunami und die Lektion der Mikrochips

Leere Pufferspeicher sparten Kosten, doch die Wiederanlaufzeiten explodierten. Zeitgebundene Sicherheitsbestände, flexible Abrufpläne und regionale Backup-Fertigung schufen später messbar schnellere Wiederherstellungen.

Priorisierung in der Stunde Null

Unternehmen sortierten Ladungen nach Lebenswichtigkeit, charterten Notfallrouten, kombinierten Bahn und Straße. Klare Kriterien vor der Krise sparen in der Krise jede Minute – und Millionen.

Frischelogistik am Limit

Blumen, Fisch und Beeren verfehlten Märkte, Qualitätsfenster schlossen sich. Kühlketten brauchten flexible Umschlagsplätze, alternative Flughäfen und dynamische Preisformeln, um Verluste zu dämpfen und Vertrauen zu halten.

Kommunikation schafft Ruhe

Kunden akzeptieren Verzögerungen eher, wenn Updates ehrlich und regelmäßig kommen. Ein Team berichtete, wie stündliche Statusmeldungen Reklamationen halbierten und die Bindung trotz Verspätung stärkten.

Klimaextreme heute: Wasser, Wind, Hitze und ihre Logik

Texas 2021: Kälte stoppt Chemie

Gefrorene Anlagen drosselten Petrochemie, Kunststoffgranulate wurden knapp. Downstream brachen Verpackungen und Komponentenketten. Wetterresiliente Infrastruktur und alternative Feedstocks mindern künftige Ausfälle spürbar.

Rhein 2018: Wenn Pegel Prozesse steuern

Niedrigwasser rollte die Binnenschifffahrt zurück, Tonnagen sanken, Kosten stiegen. Firmen verschoben auf Schiene und Zwischenspeicher, während Prognosen auf Hydrologiedaten die Dispo präziser machten.

Stürme und Stromnetze

Hurrikans reißen Logistikkorridore auf, Stromausfälle stoppen Lager. Mobile Generatoren, redundante IT und verteilte Hubs hielten Lieferzusagen. Teilen Sie Ihre Notfall-Setups, damit andere lernen können.

Risikomanagement 2.0: Von Checklisten zu digitalen Zwillingen

Ohne Sicht auf Tier-2 und Tier-3 bleiben kritische Teile unsichtbar. Lieferantenerhebungen, Zertifikatsdaten und Satellitenhinweise bauen ein realistisches Bild, das Prioritäten klar sortiert und Diskussionen versachlicht.

Risikomanagement 2.0: Von Checklisten zu digitalen Zwillingen

Was passiert, wenn ein Werk 30 Tage ausfällt? Simulierte Engpässe, Umschlagpunkte und Lead-Time-Varianten zeigen verwertbare Optionen. Entscheidungen werden trainiert, bevor die Sirenen heulen.

Finanzielle Resilienz: Kosten, Versicherung, Liquidität

Wenn der Pegel fällt oder die Windstärke steigt, löst die Police automatisch aus. Schnelles Geld stabilisiert Betrieb und Löhne, während Reparaturen laufen und Kundenbindungen geschützt werden.

Finanzielle Resilienz: Kosten, Versicherung, Liquidität

Streckung von Zahlungszielen, Forfaitierung und dynamisches Skonto halten Partner liquide. Eine Firma hielt so Kleinlieferanten am Netz – und startete schneller in den Normalbetrieb zurück.

Handlungsfähig bleiben: Die ersten 100 Tage zur Stärkung

Erstellen Sie binnen vier Wochen eine Heatmap kritischer Teile, Standorte und Transportkorridore. Verknüpfen Sie Materialnummern mit Lieferantenebenen und definieren Sie Frühindikatoren für priorisierte Reaktionen.

Handlungsfähig bleiben: Die ersten 100 Tage zur Stärkung

Quartalsweise Krisen-Drills mit klaren Rollen, Eskalationspfaden und Kommunikationsvorlagen nehmen Panik den Wind aus den Segeln. Nachbereitung mit Maßnahmenplan verankert Lernen schnell im Alltag.
Oregonpainalliance
Privacy Overview

This website uses cookies so that we can provide you with the best user experience possible. Cookie information is stored in your browser and performs functions such as recognising you when you return to our website and helping our team to understand which sections of the website you find most interesting and useful.